Erfahrungsberichte
Mein Praktikum in der Personalberatung
„Während meines Studiums der Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main bekam ich kurz vor Ablegen meiner letzten Klausuren das Bedürfnis, die im Management-Schwerpunkt gewonnene theoretische Basis nach Praktika und Studentenjobs mit weiteren praktischen Erfahrungen zu füttern, bevor die letzte große Hürde – die Diplomarbeit – genommen wird. Als Dr. Michael Knörzer, einer der Dozenten der Frankfurter Uni, von seiner Tätigkeit in der Personal- und Managementberatung APRIORI – business solutions AG erzählte, wurde ich hellhörig. Also schickte ich meine Unterlagen und wurde auch direkt zu einem Gespräch in eines der Hochhäuser der Frankfurter Skyline eingeladen und tatsächlich auch als Praktikant eingestellt. Ich wurde in das Personalberatungs-Team aufgenommen und fühlte mich dort auch direkt wohl. Dies lag nicht nur am jungen Team und der tollen Aussicht über Frankfurt und das Umland, sondern eher an den interessanten Aufgaben, die ich bekam. So wurde ich, glücklicherweise fern von Kopierern und Kaffeemaschinen, schnell in die Recruiting-Prozesse eingearbeitet und konnte schnell erste eigene kleine „Projekte“ bearbeiten. Dies erstreckte sich von der Recherche/Ansprache neuer Bewerber bis zum tatsächlichen Vorgespräch.
Hilfreich waren die Wirtschafts- und IT - Zusammenhänge sowie die Arbeits- und Herangehensweisen, die mir im Studium nahe gebracht wurden. Auch im Recruiting muss man sich sehr häufig in mehrdimensionalen Gebilden bewegen. Vielen Firmen mit unterschiedlichen Anforderungen stehen noch mehr Bewerber mit noch unterschiedlicheren Profilen gegenüber, die zusammengeführt werden müssen.
Eine aufregende Erfahrung war aber insbesondere die „andere“ Perspektive bei einem Interview kennenzulernen. So kann man im Laufe des Praktikums wesentlich früher und besser einschätzen, ob ein Bewerber für eine Stelle geeignet ist oder nicht.
Das Praktikum bei APRIORI war aus vielerlei Hinsicht für mich eine Bereicherung. Ich habe hier nicht nur viele spannende Gespräche mit unterschiedlichen Personen führen können, sondern habe mich persönlich und fachlich weiterentwickelt und eine weitere spannende Karrieremöglichkeit entdeckt. Dabei hatte ich auch neben der Arbeit sehr viel Spaß – sei es auf den Abendveranstaltungen oder beim Training für das Drachenbootrennen am Museumsuferfest.“
Alexander ist Associate im Bereich Personalberatung
Mein Praktikum in der Managementberatung
"Sicherlich kennt ihr das Gefühl, das man kurz vor einem Bewerbungsgespräch hat. Müsste ich das jetzt beschreiben würde ich versuchen Analogien zu Flugzeugen, Achterbahnen oder der Führerscheinprüfung zu ziehen, aber wenn ihr euch so oder so für ein Praktikum in der Managementberatung interessiert, kennt ihr diese Situation wahrscheinlich nur zu gut. Egal wie viele Case Studies schon auswendig gelernt wurden und wie oft man eine Stärken-Schwächen-Analyse durchgeführt hat, das Gefühl aus Hoffnung, gemischt mit Unsicherheit, bleibt hartnäckig. Nach gefühlten 5 Minuten ist alles vorbei und auf dem Weg nach Hause ärgert man sich über den einen oder anderen Kommentar, den man von sich gegeben hat. Vielleicht hat man aber auch ein gutes Gefühl. Ein sehr gutes sogar. So erging es mir damals, als ich aus dem Gespräch mit Sebastian und Marius herausging (wir duzen uns alle). Mit Marius, dem Leiter des Recruiting Teams von APRIORI, bin ich bereits auf einer Firmenkontaktmesse ins Gespräch gekommen und bewarb mich daraufhin für ein Praktikum in der Managementberatung. Zugegeben, ich hatte einige Vorurteile. Ein hartes Business: jeder der Kollegen ist sich selbst der Nächste und das Sonnenlicht kennen echte Consultants nur aus Fachartikeln über das Wachstumspotential der Energiebranche. Doch gerade diese vermeintliche Intensität habe ich als Herausforderung betrachtet, schließlich wollte ich auch mein ganzes Wissen aus dem Studium irgendwo in die Praxis umsetzen können. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass meine Aufgaben bei bisherigen Praktika eher mit einer Beschäftigungstherapie vergleichbar waren als mit dem, was mich später als Berufseinsteiger erwarten würde.
Wenn ich jetzt noch einmal an meinen ersten Tag bei APRIORI zurückblicke, muss ich doch schmunzeln. Die 25 Stockwerke bis zu meinem neuen Arbeitsplatz bin ich mit gemischten Erwartungen hinaufgefahren. Doch anstelle von einem riesigen und hektischen Bürokomplex a la Stromberg begrüßte mich eine überraschend sympathische und smarte Kollegin. Das ist anscheinend ein geheimes Einstellungskriterium hier. Man findet nämlich weder düster dreinblickende Einzelgänger, noch cholerische Teamleiter. Das ist, was APRIORI für mich ausmacht. Dieser unternehmerische Geist, von dem hier jeder gepackt zu sein scheint. Doch genug der Lobeshymnen bezüglich meiner Kollegen. Es gab auch andere Zeiten. Nicht so, wie Du jetzt vielleicht denken magst. Aber die Herausforderung, die ich wollte, bekam ich auch! Nachdem mich mein Vorgesetzter Sebastian an ein Projekt herangeführt hat, konnte ich selbst die Intensität meiner Arbeit bestimmen. Die Möglichkeit an meinen neuen Aufgaben zu wachsen war stets gegeben. Ich konnte es mir aussuchen, ob ich das hohe Tempo der Anderen mitgehe oder meine Arbeitszeit flexibel einteile. Die Verantwortung, die ich von Anfang an übernehmen durfte, hat mich geehrt.
Die zahlreichen Veranstaltungen (Ich sage nur: Drachenbootrennen auf dem Main), Weiterbildungsmöglichkeiten wie z.B. Workshops und Seminare, aber auch die gemeinsame verbrachten Mittagessen und After Work Abende rundeten meine insgesamt positive Erfahrung bei APRIORI ab. Ich hoffe für jeden, der ein Praktikum in einem Beratungshaus in Erwägung zieht, dass er die gleiche Entscheidung trifft und sich bei APRIORI bewirbt. Denn hier bist Du nicht nur ein Praktikant, sondern ein vollwertiges Teammitglied, ein Associate Intern eben."
Anika absolvierte ein Praktikum im Bereich Managementberatung



