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5 Stunden Regel: Geheimnis des Erfolgs seit 300 Jahren

Personalberater 22. März 2019 0


Bill Gates tut‘s, Warren Buffett tut‘s, Elon Musk tut‘s und Mark Zuckerberg auch. Die größten Manager unserer Zeit wenden ein Erfolgsrezept an, das bereits 300 Jahre auf dem Buckel hat: Die 5 Stunden Regel. Erdacht von Benjamin Franklin – seines Zeichens gefeierter Erfinder, erfolgreicher Autor und Geschäftsmann.

5 Stunden Regel: Was steckt dahinter? Eine Definition.

Die 5 Stunden Regel: Was steckt dahinter? Das ist schnell erklärt: Franklin widmete an jedem Werktag eine Stunde dem Lernen und Üben. Damit investierte er jede Woche fünf Stunden in seine Weiterbildung. Das ist lebenslanges Lernen in Reinkultur.

5 Stunden Regel: Zeit für Bildung einplanen

Bei wirklich erfolgreichen Personen ist diese Methode nie aus der Mode gekommen. Sie alle nehmen sich Zeit für die eigene Bildung. Denn sie haben verstanden: Wer dauerhaft lernt, häuft irgendwann soviel Wissen an, dass er nicht nur auf der Höhe der eigenen Zeit ist, sondern dieser sogar voraus. Daraus entstehen visionäre Ideen und Produkte. Und genau das ist in der heutigen Welt, in der sich alles immer schneller dreht und der Innovationsdruck steigt und steigt, besonders wichtig.

Spätestens an dieser Stelle melden sich aber die Zweifler zu Wort. Sie meinen: 5 Stunden pro Woche Lernen? In einer Zeit, in der sich das Arbeitstempo verdoppelt und verdreifacht und das Arbeitsvolumen steigt? Viel zu viel! Das führt uns zu einer These: Im Digitalzeitalter ist alles effizienter geworden. Auch das Lernen? Lässt sich mit den richtigen Hilfsmitteln aus der 5 Stunden Regel vielleicht eine 2,5 Stunden Regel machen!

So wird aus der 5 Stunden Regel die 2,5 Stunden Regel

Gut möglich, wie das folgende Beispiel zeigt: So gibt es neue Wege, Fachbücher viel effizienter zu lesen. Jeder kennt das: In vielen Publikationen steckt Wissen, das man entweder schon kennt oder nicht braucht. Um nicht den logischen Anschluss in dem Buch zu verlieren, quälen sich Leser dennoch durch diese Passagen hindurch. Damit geht viel Zeit verloren.

Das dachten sich offensichtlich auch die Hersteller der App Blinkist. Das gleichnamige Startup aus Berlin komprimiert Fachbücher für seine App auf ihre Essenz. Diese kann gegen Gebühr über das Smartphone abgerufen werden. Blinkist stellt Anwendern aber nicht nur nur pure Inhaltsangaben zur Verfügung.

Apps vermitteln gezielte Informationen

Stattdessen sind die wichtigsten Fakten aus einem Buch in sogenannte Blinks gegliedert. Das sind kurze Wissenseinheiten, für deren Lektüre der Leser rund zwei Minuten benötigt. Der entscheidende Vorteil gegenüber einem Buch: Diese Info-Häppchen sind in sich geschlossen und lassen sich getrennt voneinander auch dann prima konsumieren, wenn gerade wenig Zeit zur Verfügung steht oder, wenn das Wissen akut benötigt wird. Der Effekt: Der Leser erhält so direkt die Information, nach der er sucht, ohne sich durch ein Kapitel nach dem anderen durchquälen zu müssen.

Für diese schnelle Art, Wissen zu konsumieren, hat sich inzwischen ein fester Begriff etabliert: Microlearning. Beim Microlearning werden nur kleinste Wissensportionen vermittelt. Es wird in Ministeps gelernt. Eine Lerneinheit dauert in der Regel zwischen zwei und fünf Minuten. Am Ende steht ein klares und definiertes Lernziel. Immer mehr Unternehmen nehmen Micro Learning in ihre Lernkultur auf.

Vorteile des Microlearnings

Aus gutem Grund. Denn Microlearning hat manche Vorteile:

  • Wissen ist in kleinen Portionen leichter zu verinnerlichen
  • Eine Einheit ist genau darauf zugeschnitten, eine bestehende Wissenslücke zu füllen
  • Dank Apps stehen die Lerneinheiten orts- und zeitunabhängig zur Verfügung
  • Das Wissen kann direkt in den Alltag integriert werden

Nun ist aber nicht jeder ein visueller Lerntyp und lernt am besten, indem er Fachliteratur liest. Andere lernen leichter über Videotutorials, durch die Lektüre von Wikis und, und, und. All das gehört ebenfalls zum Microlearning lässt sich recht einfach in das berufliche Umfeld integrieren.

Microlearning in den Alltag integrieren

Es gibt längst Plattformen für Betriebe, auf denen sich hochspezifisches unternehmensinternes Wissen in verdaulichen Häppchen in den unterschiedlichsten Formaten dokumentieren lässt. In Mitarbeiterblogs, in internen Foren, in denen fachliche Themen ausgetauscht werden können, in Wikis, in kurzen Webinaren und, und, und.

Nicht unterschätzt werden sollte auch der informelle Austausch unter Kollegen. Auch der ist ein Teil des Microlearning-Kosmos. Oft lassen sich bestehende Probleme oder Wissensfragen am einfachsten klären, indem man den Kollegen aus der anderen Abteilung oder einem anderen Standort konsultiert und um eine Wissensspritze bittet. Im Digitalzeitalter geht das schnell und leicht orts- und zeitunabhängig per Messenger-App.

Muss es im Digitalalter die 5 Stunden Regel sein?

Kehren wir an dieser Stelle zurück zur Ausgangsfrage: Muss es im Digitalalter wirklich noch die 5 Stunden Regel sein? Die Antwort lautet ganz klar: Nein! Werden in Unternehmen digitale Hilfsmittel erschlossen, die Mitarbeitern das Microlearning ermöglichen, kann aus der 5 Stunden Regel schnell die 2,5 Stunden Regel oder vielleicht sogar die 1 Stunden Regel werden. Wegen der größeren Passgenauigkeit der Lerninhalte leidet der Erkenntniszugewinn nicht darunter. Im Gegenteil. Mission „lebenslanges Lernen“ erfüllt!

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