Bewerben

Persönliche Daten eingeben
Daten merken

Daten hochladen
Datei Hochladen

Arbeitsmarkt der Zukunft: Life Sciences

8. Oktober 2018 0


Die Entschlüsselung des menschlichen Genoms, Gentherapie und genetischer Fingerabdruck, embryonale Stammzellen, Präimplantationsdiagnostik: Es gibt es kaum etwas Spannenderes und Zukunftsträchtigeres als eine Karriere in den Biowissenschaften – auch als Life Sciences bezeichnet. 

Arbeitsmarkt in den Life Sciences: Zahlen, Daten, Fakten 

Die Branche ist einer der größten Wachstumsmärkte weltweit. Entsprechend gut sind die Jobaussichten für Absolventen und entsprechend intensiv suchen Arbeitgeber nach Fachkräften. Allerdings schöpfen viele Unternehmen ihre Recruiting-Potenziale nicht vollständig aus.

Aber der Reihe nach. Zunächst einmal: Wer ein Verständnis über die Chancen und Herausforderungen im Bereich der Life Sciences entwickeln will, muss erst einmal verstehen, dass sich der Sektor in den letzten Jahrzehnten von einer beschreibenden zu einer forschenden und hochinnovativen Wissenschaft weiterentwickelt hat. Life-Sciences gelten als die Leitwissenschaft der Zukunft. 

Zu ihren Schlüsseldisziplinen gehören: 

  • Biologie
  • Medizin
  • Physik
  • Chemie
  • Biotechnologie
  • Umweltwissenschaften

Auch Ingenieure und IT-Fachkräfte sind als Quereinsteiger mit ihrer Expertise willkommen. Denn häufig wird bei Projekten interdisziplinär gedacht. Herausforderungen für Absolventen dieser Fächer bietet die Life Science Branche vielfältige.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Ein paar Beispiele: Künftig könnten etwa organische Leuchtdioden den Energieverbrauch senken. Neue Katalysatorsysteme in der chemischen Produktion könnten knapper werdende Ressourcen schonen und unerwünschte Nebenprodukte vermeiden. Forscher arbeiten bereits an entsprechenden Konzepten.

Auch der demographische Wandel bringt Herausforderungen mit sich, die von Life Science Experten gelöst werden sollen. Er sorgt für mehr ältere Menschen in der Gesellschaft. Um ihr Leben so lang und gesund wie möglich zu gestalten, bedarf es neuer Arzneimittel und Therapiemethoden. Andere Life-Sciences-Experten tüfteln dagegen an leistungsfähigen Batteriesystemen für Elektroautos und neuen Kunststoffen für den Karosseriebau. 

Gefordert: Interesse für die Trends der digitalen Neuzeit

Ergo: Absolventen mit einem breiten Interesse für die Trends der digitalen Neuzeit finden in dem Sektor viele sinnvolle Betätigungsfelder. 

Wichtige Arbeitgeber sind: 

  • Private und staatliche Forschungseinrichtungen 
  • Große forschende Unternehmen 
  • Startups, die sich auf eine spezielle Marktnische fokussieren 

Life Sciences: Probleme bei der Personalbeschaffung 

Der Aufwind in der Life Sciences-Industrie hat für Arbeitgeber allerdings einen beträchtlichen Haken: Der Arbeitskräftebedarf hat inzwischen ein Rekordhoch erreicht. Was für Arbeitnehmer dazu geführt hat, dass sie sich ihre Jobs frei auswählen können, treibt Arbeitgebern längst die Sorgenfalten auf die Stirn. 

Denn Prognosen zufolge wird sich der Fachkräftemangel in dem Life Sciences Bereich weiter zuspitzen. Fatal. Denn bereits jetzt führt der Mangel an Experten zu Verzögerungen bei der Produktfreigabe oder der Innovationsgeschwindigkeit. 

Fachkräftemangel in Zahlen

Doch was heißt das in Zahlen? Aktuell fehlen Unternehmen in der Branche knapp 315.000 Arbeitskräfte und somit mehr als doppelt so viel wie noch Anfang 2015. Das ist das Ergebnis, des aktuellen MINT-Reports, der zweimal jährlich vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt wird. 

Die Gründe für den Engpass sind vielfältig: Neben demografischen Ursachen und Versäumnissen bei der Reform der Hoch- und Fachhochschulausbildung hat auch jahrelanges Outsourcing von Arbeitsbereichen in Billiglohnländer einen wesentlichen Anteil daran. 

Wen trifft der Engpass in der Life Sciences-Branche am meisten?

Während große Pharmaunternehmen noch einigermaßen zuversichtlich in die Zukunft blicken, sieht das bei kleinen und mittleren Unternehmen oder Forschungseinrichtungen schon wieder ganz anders aus. Sie finden nur noch mit größten Schwierigkeiten Spezialisten. 

Helfen kann nur ein strukturierter Ansatz zur Talentakquise und die Einbeziehung flexibler Arbeitseinsätze. Die gute Nachricht: Es gibt eine Vielzahl an Personalbeschaffungsstrategien, mit denen sich bestehende Qualifikationslücken schneller schließen lassen – man muss sie nur nutzen.

Diese zum Beispiel: 

  • Interne Rekrutierung: Oft müssen Arbeitgeber nicht in die Ferne schweifen, um eine Vakanz zu besetzen. Denn das Gute liegt manchmal näher als sie denken. Manchmal befindet sich innerhalb der eigenen Belegschaft so mancher ungeschliffene Rohdiamant, der mit den passenden Personalentwicklungsmaßnahmen zum Strahlen gebracht werden kann. Empfehlenswert ist es daher, im eigenen Betrieb nach Talenten Ausschau zu halten und die ausgewählten Mitarbeiter gezielt auf verantwortungsvollere Positionen zu vorzubereiten.  
  • Schluss mit dem Silo-Denken: Manchmal hilft es auch, die Teamzusammensetzung zu verändern und To Do’s umzuverteilen, um Aufgabengebiete sukzessive zu erweitern. So helfen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern, Talente neu zu entdecken oder diese auszudehnen. Der Vorteil: Bei Engpässen können diese Mitarbeiter auch vorübergehend Aufgaben in anderen Bereichen bewältigen. 
  • Schluss mit Post and Pray: Viele Personalabteilungen rekrutieren noch ausschließlich über die Schaltung von Stellenanzeigen – auch bekannt als Post and Pray Recruiting: Anzeige schalten, Hände falten und abwarten. Tipp: Es ist sinnvoll, den Recruting-Mix zu erweitern. Es gibt inzwischen so viele Online-Recruiting-Technologien, die völlig neue Dimensionen in der Personalbeschaffung eröffnen.
  • Schon mal an Arbeitnehmerüberlassung gedacht? Auch die Zusammenarbeit mit einem externen Personaldienstleister kann zu einem schellen Rekrutierungserfolg beitragen. Vorbei nämlich die Zeiten, in denen sich in der Zeitarbeit nur Hilfskräfte tummelten. Immer mehr Akademiker lassen sich in den Talent-Pool von Personaldienstleistern listen. Denn sie wissen: Diese haben Zugang zu hochqualifizierten Unternehmen und liefern hochwertige Jobs auf dem Silbertablett, ohne dass sie selbst suchen müssen. Bequemer geht’s nicht.   
  • Mitarbeiterrecruiting:  Auch die Rekrutierung innerhalb der Netzwerke der eigenen Mitarbeiter ist erfolgsversprechend. Dazu müssen Unternehmen nur kommunizieren, wonach sie suchen und was sie brauchen. Zuträglich: Den Mitarbeitern die Mitarbeit in der Personalbeschaffung mit einem Incentive zu versüßen.  
Wenn Ihnen unser Beitrag gefallen hat, freuen wir uns, wenn Sie diesen weiterempfehlen
0

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Karriere
  • Life Sciences
  • Recruiting
Arbeitsmarkt der Zukunft: Life Sciences
  • IT
  • Karriere
  • Recruiting
Fachkräftemangel in der IT? Ein lösbares Problem!
  • Allgemein
  • Engineering
Engineering: Der Arbeitsmarkt für Ingenieure
  • Karriere Job
  • Leadership und Management
  • Recruiting
Arbeitnehmerüberlassung: Wie Personaldienstleister die Beratungsszene aufmischen

Nichts mehr verpassen und jetzt zum Newsletter anmelden! Anmelden

KONTAKT

Haben Sie Fragen zu unseren Dienstleistungen oder zu einer ausge- schriebenen Stelle? Rufen Sie uns gerne direkt an oder kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular. Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden zurück.

069-668050175

FRANKFURT

APRIORI – business solutions AG
Friedrich-Ebert-Anlage 49
MesseTurm 24. Etage
60308 Frankfurt

BERLIN

APRIORI - business solutions AG (WeWork) Potsdamer Platz – Kemperplatz 1 10785 Berlin (Mitte)

Simple Share Buttons