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Blockchain: Wie die Technologie die Life Sciences und Healthcare Szene umkrempelt

blockchain 24. Januar 2019 0


Die Arbeitswelt befindet sich im Wandel. In der IT ist das bereits ein alter Hut. Hier sorgt die Digitalisierung für Beschleunigung und immer neue Arbeitsinhalte. Der Digitalisierungs-Trend ist nun auch in der Life Sciences und Healthcare-Szene angekommen. Hier steht die Blockchain Technologie in Verdacht, Großes zu bewirken. Spezialisten eröffnet sie neue Arbeitsfelder.

Blockchain – was ist das? Eine Definition.

Blockchain – steckt diese Technologie nicht hinter der Kryptowährung Bitcoin? Eine Währung, die ohne Banken auskommt und als sehr sicher gilt? Das ist richtig. Viele denken allerdings, die Blockchain wäre mit der Kryptowährung gleichzusetzen. Das wiederum ist falsch. Sie ist eher der Motor, der sie antreibt. Die Blockchain bietet dem Bitcoin die passende technologische Plattform. Im Umkehrschluss kann die Technologie auch in ganz anderen Bereichen eingesetzt werden. In den Life Sciences und dem Healthcare Sektor wird sie derzeit zum Beispiel heiß diskutiert.

Aber was hat es mit der Blockchain genau auf sich? Im Prinzip ist die Blockchain als eine Art Gegenentwurf zur Cloud zu verstehen. In der Cloud werden Datenpakete zentral gespeichert. Auf einem einzigen Server. Von dort werden sie via Internet von Anwendern abgerufen. Die Blockchain ist dagegen ein Netzwerk innerhalb des Internets. In ihr werden Datenpakete dezentral abgelegt. Sprich: Sich ergänzende Informationen werden nicht auf einem Server gespeichert, sondern in „Informations-Blöcken“ auf vielen verschiedenen Speicherorten, die miteinander vernetzt sind.

Blockchain: Eine Hochsicherheits-Technologie

Das macht die Technologie besonders sicher. Denn: Um Informationen auszuspähen, müsste nicht nur ein Speicher gehackt werden, sondern viele. Hunderte oder gar tausende. Das ist praktisch unmöglich, weil alle Datenblöcke innerhalb der Blockchain verschlüsselt vorliegen. Dieser Hochsicherheits-Aspekt macht die Blockchain so interessant für Sektoren wie Healthcare, Pharma, Biotech und die Life Sciences. In kaum einem anderen Bereich ist der Schrei nach einem sicheren Datenaustausch größer als hier. Immerhin hantiert man sowohl in der Patientenbetreuung als auch in der Forschung täglich mit hochsensiblen Daten.

Inzwischen gibt es bereits viele Anwendungsszenarien, die im Gesundheitswesen von IT- und Life Science-Experten in punkto Blockchain erforscht werden. Wer sich auf die Technologie versteht, gilt schon jetzt als Hochkaräter auf dem Arbeitsmarkt und ist von Firmen heiß begehrt. Und da entsprechende Spezialisten schon heute weltweit handverlesen sind, wenden sich viele Arbeitgeber immer häufiger an Personalvermittler, die sich auf die Bereiche IT und Life Sciences spezialisiert haben. Dank dieser Services finden Talente und Unternehmen schnell und passgenau zusammen – trotz des ausgedünnten Arbeitsmarktes.

Die ausspähsichere Gesundheitsakte

Doch wo genau ergeben sich im Bereich Blockchain für Spezialisten Betätigungsfelder? Stichwort: Digitale Gesundheitsakte. Die Blockchain-Technologie eröffnet die Chance, Patienten-Daten sicher und zuverlässig an vielen verschiedenen Orten zu speichern und auszutauschen.

Akten oder Arztbriefe aus Papier wären damit obsolet, die aufwändig hin- und hergereicht oder verschickt werden müssen, damit ein anderer die Inhalte zu Gesicht bekommt. Der Datenaustausch funktionierte viel schneller, weil alles miteinander vernetzt ist: Der Computer des Hausarztes würde in Echtzeit mit dem des Krankenhauses und des Facharztes kommunizieren. Jeder Befugte hätte jederzeit Zugriff auf relevante Untersuchungsergebnisse, ohne den anderen aufwändig kontaktieren zu müssen.

Die Vorteile: Alle Gesundheits-Daten wären ad hoc verfügbar. Diagnosen könnten leichter, schneller und sicherer gestellt werden, weil alle Untersuchungs-Ergebnisse zuverlässig vorlägen und einbezogen werden könnten. Bei all dem wäre die Blockchain der verbindende Klebstoff, der die stark fragmentierte Gesundheitsakte zusammenhält.

Auch in der Forschung könnte die Blockchain wertvolle Dienste leisten. Insbesondere im Pharma- und Biotech-Bereich stellen Unternehmen immer stärker die Weichen, organisationsübergreifend zusammenzuarbeiten: Die gemeinsame Nutzung von Erkenntnissen über die Grenzen von Unternehmen, Regierungsbehörden und Forschungsinstitute hinweg wäre für die Entwicklung von Therapien von zentraler Bedeutung.

Kollaborative Forschung

Unternehmen zögern im Moment jedoch häufig, Daten via Cloud oder andere digitale Wege zu teilen, da sie befürchten, dass sie ausgespäht werden können. Die Blockchain könnte für die kollaborative Forschung eine völlig neue Basis schaffen und einen sicheren Datentransfer zwischen den miteinander vernetzten Institutionen ermöglichen.

Abgesehen von den genannten Beispielen eröffnet die Blockchain noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten. Bis es allerdings soweit ist, liegt noch viel Arbeit vor den jeweiligen Spezialisten. So manche Hürden müssen noch überwunden werden: Es fehlt zum Beispiel an einheitlichen Standards und auch die reibungslose Kommunikation zwischen den einzelnen Datenblöcken gestaltet sich – noch – als Herausforderung. Aber schon die Tatsache, dass medizinische Fehlurteile aufgrund mangelnder Informationen die dritthäufigste Todesursache von Patienten sind, verdeutlicht, wie wichtig allein der verbesserter Umgang mit Gesundheitsdaten ist.

Blockchain-Experten sind rar

Das führt zu folgendem Fazit: Die Blockchain steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber sie dürfte in naher Zukunft eine große Rolle in den Life Sciences und im Healthcare-Bereich spielen. IT- und Life-Sciences-Spezialisten stehen kurz davor,  bestehenden technischen Beschränkungen zur überwinden. Damit eröffnen sie den Weg zu den vielfältigen überzeugenden Vorteilen der Blockchain.

Forschende oder innovative Unternehmen im Gesundheitswesen, in der Medizintechnik und in der Life Sciences Branche, die diese Entwicklung nicht verpassen wollen, sollten handeln und schon jetzt nach vielversprechenden Experten für das Gebiet der Blockchain-Technologie Ausschau halten. Eine bessere Investition in die eigene Zukunftsfähigkeit gibt es praktisch nicht.

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