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Digitalisierung der Arbeit: Das sind die Megatrends

Digitalisierung der Arbeit 25. Juli 2016 0


Digitalisierung der ArbeitSo schnell wie im Moment hat sich die Arbeitswelt noch nie verändert. Treiber ist in allen Bereichen und Branchen die Digitalisierung der Arbeit. Was alles auf uns zukommt…

 

Die Digitalisierung der Arbeit macht zum Beispiel das Recruiting besser, schneller, effizienter und zielgerichteter. So kommen Arbeitgeber etwa im Bereich IT Recruiting mit neuen Tools schneller an passende Talente. Das ist aber nur einer von vielen Megatrends, die aus der Digitalisierung der Arbeit hervorgehen. Wir haben diese zusammengestellt.

 

Megatrend Nummer eins: Wie die Digitalisierung der Arbeit das Recruiting verändert

People Analytics ist in der Personalbeschaffung einer der Megatrends, der schwer im Kommen ist. Er hat das Zeug dazu, die Arbeit von Personalberatern nachhaltig zu verändern und zu vereinfachen.

Aber was ist People Analytics genau? Allgemein gesprochen handelt es sich um die computergestützte Analyse personenbezogener Daten aus dem eigenen Datenpool oder aus frei verfügbaren Informationen im WWW.

Während in vielen Bereichen die Furcht vor der Digitalisierung der Arbeit groß ist, könnte diese Errungenschaft Personalsuchenden in den Bereichen Direct und Executive Search viel Arbeit abnehmen. People Analytics ist vor allem in den Bereichen interessant, in denen Talente rar sind – IT Recruiter, so genannte Tech Recruiter, dürften sich darüber besonders glücklich schätzen.

Das Prinzip funktioniert wie folgt: Der Personalberater gibt in die Suchmaske Skills ein, die er für eine vakante Stelle sucht: Php, Java, C++, Visual Basic. Ein Klick und das Programm liefert ihm Daten von Spezialisten, die über die gesuchten Talente verfügen. Datenschutzverträglich gefunden im Internet.

Hinter den wenigen Mausklicks stehen hochkomplexe Algorithmen, die zum Beispiel in wenig bekannten, aber öffentlich zugänglichen Internetforen suchen.

 

Megatrend Nummer zwei: Der Roboter als Kollege

Aber nicht überall zaubert die voranschreitende Digitalisierung der Arbeit ihren Anwendern ein Lächeln ins Gesicht, wie das in der Personalbeschaffung der Fall ist. Sie schürt auch Ängste. Bis zum Jahr 2025 sollen 490.000 Arbeitsplätze in der Industrie wegfallen – der Roboter übernimmt. Das ergaben Erhebungen des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB). Damit stehen alle Wirtschafts-Bereiche vor einer radikalen Umwälzung. Die Angst vor dem jobkillenden Roboter grassiert.

robot woman face

Bild: Fotolia

Aber auch, wenn nach den vorliegenden Zahlen alles nach einer bevorstehenden Herrschaft der Maschinen klingt – ganz richtig ist das nicht. Bedenkt man, dass in erster Linie Routinetätigkeiten an die Technik ausgelagert werden, wird klar: Die Aufgaben, die für den Menschen übrig bleiben, werden fast ausschließlich dem Bereich der Wissensarbeit zuzuordnen sein. Der Bedarf an Akademikern, Fachkräften und aufstrebenden Führungskräften wird also auch bei zunehmender Digitalisierung der Arbeit keineswegs sinken. Im Gegenteil.

Allerdings müssen die High Potentials die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen mitbringen. Denn mit zunehmender Digitalisierung der Arbeit werden Prozesse an Geschwindigkeit gewinnen und Systeme sich permanent verändern. Hier müssen Arbeitnehmer mit ihrem Know-how am Ball bleiben, um ihre Aufgaben stets auf gleichem Niveau erfüllen zu können.

Megatrend Nummer drei: Die Bedrohung aus dem Netz steigt

Ein Ausläufer der Digitalisierung der Arbeitswelt ist, dass immer mehr Daten ins Netz ausgelagert werden. Die Cloud macht Daten rund um die Uhr abrufbar und verfügbar. Das ist einerseits praktisch, wenn ein Bewerber zum Beispiel per Fingertipp seinen Lebenslauf an einen Personalberater übermitteln will, weil der ihm ein verlockendes Stellenangebot unterbreitet hat. Stichwort: One Click Bewerbung.

Andererseits birgt die zunehmende Auslagerung von Informationen auf externe Server in so manchem Umfeld auch ein nicht unerhebliches Sicherheits-Risiko. Jedenfalls wenn es um Datenmengen in größerem Stil geht.

Recruiting in der Zukunft

Bild: Fotolia

Dass es sich dabei nicht um eine gefühlte Unsicherheit, sondern um eine reale handelt, zeigt ein Fall, der sich jüngst ereignete. In Nordrhein-Westfalen trat kürzlich der Ernstfall ein. Hacker hatten für ihre Angriffe Krankenhäuser, Stadtverwaltungen und Behörden auserkoren. Erstmals waren für das Gemeinwohl wichtige Infrastrukturen so betroffen, dass ganze IT-Systeme abgeschaltet werden mussten.

Uwe Jacob, Direktor des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen, stufte die Attacken als besonders heimtückisch ein. In den Medien wurden er wie folgt zitiert: „Wenn ein Krankenhaus die Notfallversorgung einstellen und Operationen verschieben muss, wenn eine Stadtverwaltung keinen Zugriff mehr auf ihre Daten hat oder auch Unternehmen in ihrer Existenz bedroht sind, macht das große Sorgen.“ Doch letztlich griff das Krisenmanagement in den Kliniken. Glücklicherweise!

Megatrend Nummer vier: Big Data Analysen verändern die Arbeitswelt

Kommen wir zum vierten und letzten Megatrend auf unserer Liste. Die Digitalisierung der Arbeit hat mit dem Aufkommen so genannter Big Data Analysen einen neuen Höhepunkt erreicht: Egal ob beim Telefonieren, E-Mail-Lesen, beim Einkaufen mit der Kundenkarte oder bei der Online-Partner-Suche – der Verbraucher hinterlässt rund um die Uhr Spuren im Netz und füttert damit einen unüberschaubar großen Datenpool.

mitarbeitermotivationSmarte Programme fischen aus diesem Informationen nach festgelegten Parametern heraus, führen sie zusammen, wägen sie gegeneinander ab und können auf dieser Grundlage sehr exakte Prognosen zu einer bestimmten Fragestellung abgeben. Zum Beispiel gibt es inzwischen im Bereich der Personalbindung Algorithmen, die vorherzusagen versuchen, ob mit der zeitnahen Abwanderung eines Schlüsselmitarbeiters zu rechnen ist.

Hierzu analysiert die Maschine die Häufigkeit früherer Jobwechsel des Talents, gleicht sie mit der aktuellen Zeit der Firmenzugehörigkeit der betreffenden Person ab und bezieht überdies ähnlich strukturierte Profile aus dem Internet in die Analyse mit ein.

Heraus kommt eine Prognose, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Talent das Unternehmen bald verlässt. Schlägt das Programm Alarm können Schritte zur Mitarbeiterbindung eingeleitet werden. So könnte ein vielversprechender junger High Potential nach und nach zur Führungskraft aufgebaut werden.

Dazu müssen Arbeitgeber die Kandidaten aber nicht – wie in einem unserer Blogbeiträge beschrieben – in die Wüste schicken! Es gibt auch Alternativen zur gezielten Führungskräfteentwicklung.

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