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Junior Manager: Bildungsreisen ins Silicon Valley

manager 9. August 2016 0


managerGoogle, Facebook, YouTube, Apple: Diese Unternehmen aus dem amerikanischen Silicon Valley gelten als Keimzellen für Innovation. Immer mehr Junior Manager zieht es direkt an den Ort des Geschehens – sie machen Bildungsurlaub im Silicon Valley, um von den großen Kreativschmieden zu lernen und anschließend den amerikanischen Traum auch in Stuttgart, Köln-Porz oder Hamburg-Eppendorf zu leben.

 

Irgendwas müssen die Tech Giganten aus dem Silicon Valley ganz grundsätzlich richtig machen: Hier gelingen innerhalb weniger Jahre kometenhafte Aufstiege vom kleinen Startup in der elterlichen Garage zum Global Player. Von solch einem Wachstum und Innovationsgeist können viele Junior und Senior Manager hierzulande nur träumen.

 

Manager müssen die Weichen neu stellen

Denn im internationalen Vergleich hinkt Deutschland in punkto Innovation massiv hinterher. Spitzenreiter sind die USA, Südkorea, Großbritannien und China. Fatal. Denn gerade die Bundesrepublik ist als rohstoffarmes Land wie kaum eine andere Nation im Innovationssektor auf wirtschaftlichen Erfolg angewiesen.

Unternehmens- und branchenübergreifend sind sich Manager daher einig: Es muss sich etwas ändern, will die Nation, die einst so berühmt für ihre Ingenieurskunst war, nicht weiter zurückfallen. Doch wie gelangt man zur alten Größe? Die Antwort, die das Management darauf gefunden hat: Lernen am lebenden Objekt.

Und so hat inzwischen eine wahre Manager-Reisewelle ins Silicon Valley eingesetzt. So viel geballte Intelligenz, Unternehmertum, Infrastruktur und Geld findet man an keinem anderen Ort der Welt.

 

Vom Jung-Manager bis zur ergrauten Eminenz – alle wollen ins Silicon Valley

Middle age caucasian business man sitting on a bench with laptop on his knee using smartwatch and 3D viewer - futuristic, multitasking, technology concept

Der Ruf ins Tal der Innovatoren kennt keine Altersbeschränkung. Alle wollen hin: Der aufstrebende Jungmanager ebenso wie der etablierte CEO oder der Middle Manager mit ergrauten Schläfen. Drei Tage Google und Youtube, zwei Tage Facebook und einer bei Apple stehen dann zum Beispiel auf dem Studienplan.

Die amerikanischen Konzerne haben längst auf den neuen Trend aus Übersee reagiert und bieten den Leadership-Wallfahrern Führungen durch ihre Betriebe an, in denen sie unter anderem berichten, wohin sie sich entwickeln wollen.

Und das tun sie mit einer Offenheit, von der die Management-Pilger noch Wochen nach ihrer Rückkehr bass erstaunt berichten. Okay. Einblicke in die Labors, in denen bei Google an smarten Kontaktlinsen getüftelt wird, erhalten die Gäste natürlich keine – so weit geht die Gastfreundschaft nun auch wieder nicht. Doch mit vielen anderen Informationen gehen die Firmen erstaunlich unverschleiert um.

Auch untereinander, so erfahren die wissbegierigen Manager, tauscht man sich im Silicon Valley aus: Da schnackt der Apple Manager schon mal mit dem Boss von Google oder Microsoft.
 

Management: Innovation kennt keine Grenzen

Natürlich stecken sie die Köpfe nur bis zu einem gewissen Grad zusammen, aber immerhin! Für die deutsche Manager-Reisegruppe ist das wiederum die reinste Offenbarung: Der Austausch über Ideen, die gemeinsame Ideenfindung über Unternehmensgrenzen hinweg – oftmals ist das hierzulande nicht mal zwischen den Abteilungen in ein und demselben Unternehmen denkbar. Doch eben das legt den Grundstein für Innovation. Sie kennt keine Grenzen.

Aha-Effekt Nummer zwei folgt auf dem Führungskräftetraining der anderen Art stehenden Fußes. Zum Beispiel, wenn die HR Abteilung von Google darüber referiert, dass der Austausch unter den Mitarbeitern und mit dem Management umso besser gelingt, je mehr das Unternehmen seine Mitarbeiter „bei Laune“ hält. Also setzt der Konzern alles daran, seinen Leuten eine Wohlfühlatmosphäre zu kredenzen.
 

Manager müssen eine Wohlfühlatmosphäre kreieren

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Klotzen statt kleckern lautet dabei die Devise – nicht umsonst gilt der Teich Gigant als einer der abgefahrensten Arbeitgeber der Welt: Auf dem Firmen-Campus gibt es eine Beachvolleyball-Anlage, sieben Fitnesscenter, eine Kletterwand, eine Kegelbahn und von Mitarbeitern gepflegte Gemüse- und Kräutergärten für die Köche, die in etwa 30 Restaurants kostenlos vor allem gesunde Kost zubereiten – auf Sterneniveau versteht sich.

Die rund 20.000 vorwiegend jungen Mitarbeiter können kostenlos zum Arzt, Zahnarzt, Psychologen, Friseur, Masseur, zum Pilates, in die Reinigung oder das Auto waschen und Öl wechseln lassen, ohne den Campus verlassen zu müssen. Wer doch mal raus muss, kann eines der Elektroautos der Google-Flotte ausleihen. Wer nicht mit dem Auto pendeln will, nutzt einen der vernetzten Google-Busse, Hybridautos werden subventioniert und kostenlos geladen, berichtet Spiegel Online.
 

Management hat nichts mit Gutmenschentum zu tun

Google tut all das natürlich nicht aus reinem Gutmenschentum. Der Konzern erwartet auch etwas für seine Großzügigkeit: Leistung der Extraklasse. Denn wer im Silicon Valley beschäftigt ist, sitzt nicht nur am Puls der Zeit, er treibt ihn mit an. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Mitarbeiter. Die Zielvorgaben, die der Konzern seinen Leuten auferlegt: knackig!

Da geht es nicht wie in Deutschland um Steigerungsraten von ein paar Prozent, sondern gleich um ein Zehn- oder Zwanzigfaches. Die ganzen Annehmlichkeiten sollen aber die Basis dafür schaffen, dass Mitarbeiter ihre To Do’s bestmöglich erfüllen.

Sie sollen bis unter die Haarspitzen motiviert sein, gerne zur Arbeit kommen, sich dort wohlfühlen und kein Problem damit haben, „wenn’s mal wieder etwas länger dauert“. Man will die ganz große Lösung. Mittelmaß interessiert nicht.
 

Manager: Die Suche nach dem Next big Thing

Auf dem Weg zum „Next big Thing“, das lernen die Management-Pilger auf ihren Rundfahrten überdies, lassen die Innovationstreiber auch außergewöhnliche Ideen zu, von denen in Deutschland viele wohl kaum eine Überlebenschance hätten.

Recruiting in der Zukunft

Bild: Fotolia

Im Silicon Valley heißt es dagegen: „Lasst uns überlegen, was wir damit erreichen können.“ Logisch: Auch hier erlangt nicht jeder Geistesblitz Marktreife. Auf dem Weg zum Reißbrett wird streng ausgesiebt.

Aber eines ist gewiss: Hätte der verstorbene Apple-CEO Steve Jobs seinerzeit nicht eben jene Offenheit an den Tag gelegt, sich mit neuen Ideen ernsthaft auseinanderzusetzen – es gäbe heute weder iPhone, iPad noch iPod.

Die Beispiele zeigen: Vom klassischen Manager zum Innovation Manager ist es noch ein langer Weg. Dabei muss jedes Nation ihren eigenen Dreh finden. Denn nicht alles, was in Amerika funktioniert, geht auch in Deutschland auf.

Schon allein, weil die Gesetzgebung eine andere ist und Arbeitnehmer hierzulande – zum Glück – über einen größeren Schutz, mehr Rechte und Sicherheiten verfügen. Die Devise für den Management-Nachwuchs kann daher nur lauten: Hinfahren, Inspiration holen und sein eigenes Ding machen. Dann wird Spitzenleistung durch Innovation irgendwann greifbar – wie es so schön heißt….

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