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Karriere-Fail: Sich zu früh festzulegen, schadet der Karriere

karriere-Fail 16. Dezember 2018 0


Es ist der Klassiker: Man studiert ein paar Jahre, absolviert Praktika und arbeitet hier und da als Werkstudent. Immer das eine berufliche Ziel vor Augen. Wer allerdings nicht nach links und rechts blickt, läuft mit Scheuklappen durch die Berufswelt und verpasst im Zweifel Chancen. Das ist der schlimmste Karriere-Fail, der passieren kann.

Angst vor einer Zukunft ohne Perspektive 

Sabina ist promovierte Musikwissenschaftlerin. Die 26-Jährige hat während ihres ganzen Studiums nur auf das eine ehrgeizige Ziel hingearbeitet: Eine Professur. Der Traum platzte aus Gründen, über die Sabina nicht gerne redet. Nur soviel: Von einem Tag auf den anderen stand sie ohne Perspektive da.

Als sie eines Abends ihrem besten Kumpel Jan in einer Bar das Herz ausschüttet, hat der einen Geistesblitz: „Komm doch zu uns!“, sagt er wie aus dem Nichts. Sabina lacht. Ein blöder Scherz! Wie kann Jan, der als Personalberater bei einem führenden Personaldienstleister in Frankfurt arbeitet, einen solchen Vorschlag machen? Aber Jan hat nicht gescherzt. „Komm zu uns“, sagt er nochmal und legt Sabina die Hand auf die Schulter.

Karriere-Fail: Wer sich zu früh festlegt, verpasst Chancen

Die Situation mit Sabina und Jan ist frei erfunden. Jan und Sabina sind Avatare, die stellvertretend für die Generation stehen, die gerade auf den Arbeitsmarkt strömt. Aus der Luft gegriffen ist das Szenario aber nicht. Viele Studierende stehen nach ihrem Abschluss vor einer vergleichbaren Situation wie Sabina.

Sie hatten immer das eine Karriere-Ziel fest im Blick und nicht damit gerechnet, dass es nicht klappen könnte. Zerplatzt der Traum wie eine Seifenblase, stehen sie vor dem Nichts. Sie haben während ihres ganzen Studiums nicht nach links, nicht nach rechts geblickt und dabei viele Karrierechancen überhaupt nicht in Betracht gezogen. Ein Karriere-Fail, der sich rächen kann, wie Sabina jetzt am eigenen Leib erfahren muss. Hätte sie sich nur stärker ausprobiert!

Karriere-Fail: Abtauchen im Karrierekokon

Dass Jan seiner Freundin Sabina den Vorschlag unterbreitet, als ausgebildete Musikwissenschaftlerin Personalberatungsluft zu schnuppern, war in dem Karrierekokon, in dem sie sich bislang bewegte, nicht denkbar.

Natürlich hat sich Sabina sich etwas zum Studium dazu verdient. Aber immer nur als wissenschaftliche Mitarbeiterin ihres Instituts. Und so nahm ihr ganz persönlicher Karriere-Fail seinen Lauf. In der Wirtschaft hat sie bislang keine Erfahrungen gesammelt.

Daher weiß sie auch nicht, wie Jan auf den Vorschlag kommt. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Was extrem fokussierte Absolventen wie Sabina dabei gerne übersehen: Es gibt viele Berufe, für die es keine fest vorgeschriebene Ausbildung gibt. Der Beruf des Personalberaters ist einer davon.

Was macht der Personalberater?

Worum es dabei geht? Menschen und Jobs, die zueinander passen, zusammenzubringen. Was das mit Sabinas Hintergrund zu tun hat? Ganz einfach: Für den Job des Personalberaters braucht es Ambition, Ehrgeiz und Leistungsorientierung. Und dass Sabina über den nötigen Biss verfügt, hat sie mit dem herausfordernden Studium der Musikwissenschaften und ihren immer exzellenten Noten mehr als unter Beweis gestellt.

Als Personalberaterin würde sie im Auftrag von hochkarätigen Arbeitgebern Talente mit akademischem Hintergrund anrufen, um diese für offene Stellen zu begeistern. Hier müsste sie nicht nur zielgerichtet und fokussiert vorgehen, sondern auch auf Augenhöhe mit ihnen kommunizieren. Auch hier hätte Sabina als Akademikerin alle Argumente auf ihrer Seite.

Schnelle Karrieremöglichkeiten

Und noch etwas ganz Entscheidendes spräche für die Bewerbung als Personalberaterin: Sabina wollte immer Karriere machen. Möglichst hoch hinaus. Und das so schnell wie möglich.

Bei der Frankfurter Personalberatung, Jans Arbeitgeber, böten sich Sabina dafür die perfekten Bedingungen mit schnellen Entwicklungs- und Karrierechancen. Mitarbeiter machen in diesem Umfeld nämlich dann den nächsten Karriereschritt, wenn der Arbeitgeber sieht, dass der betreffende Personalberater inhaltlich soweit ist. Er muss nicht wie in anderen Berufen eine bestimmte Anzahl an Jahren in der Firma abgesessen haben.

Dass das eisernen Willen und auch die ein oder andere Überstunde abverlangt – auch das sollte für Sabina kein Problem sein. Als virtuose Cellistin und weiß sie nur zu gut: Wer Erfolg haben will, muss hin und wieder die Zähne zusammenbeißen. Daher schreckt sie ein herausforderndes Arbeitsumfeld nicht ab. Ganz im Gegenteil.

Wären Jan und Sabina echte Personen: Wie würde es wohl weitergehen? Würde Sabina ihren bisher größten Karriere-Fail erkennen? Tauchen wir nochmal in die Geschichte ein. Jan hat seiner Freundin inzwischen alle Vorzüge aufgezeigt, die der Job mit sich bringt und klare Argumente dafür gefunden, warum Sabina die perfekte Besetzung für die offene Personalberaterstelle wäre. Auch hat er die Sache mit dem Karriere-Fail, sich zu stark festgelegt zu haben, aufgedröselt.

Quereinstieg – warum nicht?

Sabina ist selbst darüber erstaunt, wie gut sie Jans Argumente nachvollziehen kann. Soll sie eine Bewerbung schreiben? Versuchen kann man es ja mal! Auf jeden Fall hat ihr das Gespräch die Augen geöffnet: Es gibt mehr Wege als nur die eine Nische, die man sich für sich selbst auserkoren hat.

Und es lohnt sich, auch mal in andere Bereiche zu blicken, auch wenn diese scheinbar nichts mit dem zu tun haben, was man ursprünglich machen wollte. Vielleicht bringt das völlig unbekannte und unerwartete Talente zum Vorschein.

Sabina ist klar geworden: Wichtig ist in erster Linie der Cultural Fit, also, ob man als Typ, als Mensch, zu einem Arbeitgeber passt. Das Inhaltliche kann jederzeit „draufgeschult“ werden. Jeder Berufseinsteiger sollte sich daher drei Fragen stellen, wenn er seinen Job auswählt:

  • Wo kann ich am meisten lernen?
  • Wo werde ich fair behandelt – in Sachen Kultur, Arbeitsbedingungen und Geld?
  • Wo bekomme ich den meisten Raum sowie die beste Unterstützung für meine persönliche Entwicklung?

Beantwortet er diese Fragen ehrlich, kann er mit großer Wahrscheinlichkeit den Karriere-Fail, der Sabina unterlaufen ist, umgehen.

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