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IT-Fachkräfte: Bieten Sie ihnen endlich, was sie verdienen!

mitarbeiterbindung 9. Januar 2018 0


IT-Fachkräfte sind gefragter denn je: Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom beklagen 70 Prozent der deutschen Unternehmen einen Mangel an IT-Fachkräften. Betroffen sind alle Branchen. Denn IT-Experten werden in allen Sektoren benötigt. Gleichzeitig entwickelt sich der Bereich inhaltlich so rasant weiter wie nie. Eine Übersicht über ein Marktumfeld, bei dem eigentlich nur eines konstant ist: Die Veränderung.

IT-Fachkräfte: Bieten Sie ihnen doch endlich, was sie verdienen!

Für Fachkräfte der IT sind rosige Zeiten auf dem Arbeitsmarkt angebrochen. Aktuell sind rund 55.000 Stellen unbesetzt und somit 22 Prozent mehr als noch im Vergleichszeitraum im Jahr 2015. Soweit die aktuellen Zahlen des Digitalverbands Bitkom, der Ende 2017 neue Statistiken vorlegte.

Der Grund für den immensen und nachhaltigen Bedarf an IT-Fachkräften ist die Digitalisierung. In allen Wirtschaftsbereichen wird automatisiert und digitalisiert, was nur zu automatisieren und zu digitalisieren geht. Ohne die passenden IT-Experten wird das aber nicht gelingen.

Zum Beispiel werden Administratoren in allen Branchen zunehmend wichtiger. Gesucht werden auch IT-Sicherheitsexperten. Besonders hoch im Kurs stehen jedoch Softwareentwickler: 63 Prozent der befragten Unternehmen suchen händeringend nach Anwendungsentwicklern.

Diese Themen bewegen die Branche

Aus dem Suchverhalten der Unternehmen lassen sich gleichzeitig die Top-Themen, die die IT-Branche in den kommenden Jahren beschäftigen werden, herauslesen: Je nachgefragter eine bestimmte fachliche Expertise umso „hotter“ der zugehörige Trend.

Im Entwickler-Bereich gehören zu den drei wichtigsten Themen:

  • Big Data: Die strukturierte Analyse großer Datenberge wird künftig neue Anwendungen ermöglichen – zum Beispiel zur verbesserten Risikobewertung von Firmenprozessen.
  • Industrie 4.0: In der Industrie 4.0 verzahnt sich die Produktion mit modernster Informations- und Kommunikationstechnik. Technische Grundlage hierfür sind digital vernetzte Systeme, mit deren Hilfe eine weitestgehend vom Computer selbstorganisierte Produktion möglich wird.
  • Cloud Computing: Die Bereitstellung von IT-Infrastrukturen über ein Rechnernetz, ohne dass diese auf dem lokalen Rechner installiert sein müssen. Angebot und Nutzung dieser Dienstleistungen erfolgen durch technische Schnittstellen und Protokolle, etwa mittels eines Webbrowsers.

Weitere Bereiche, die IT-Fachkräfte in der kommenden Zeit fordern werden, sind: Die Entwicklung und Administration von Social Media-Anwendungen, Apps und mobilen Webseiten und betriebswirtschaftlicher Anwendungen. Auch das IT-Projektmanagement und die IT-Sicherheit stehen laut den Bitkom-Erhebungen auf der Agenda der Unternehmen weit oben. Vergleichsweise weniger relevant sind die Bereiche „Spiele“ und „Webpräsenzen“. 

Wie können Arbeitgeber Talente von sich überzeugen?

Arbeitgeber, die heute IT-Kräfte für sich gewinnen wollen, müssen sehr um diese Zielgruppe werben. Da IT-Experten gefragter sind denn je, ist für sie die Bandbreite an Angeboten und die Qual der Wahl bei der Auswahl des richtigen Jobs hoch. Zumal auch das amerikanische Silicon Valley lockt, die Keimzelle der Digitalisierung.

Erst vor ein paar Monaten machte zum Beispiel der Internetkonzern Facebook Schlagzeilen, als er nicht nur einzelne IT-Experten aus Deutschland anwarb, sondern gleich ein ganzes Startup kaufte: Fayteq. Das Erfurter Unternehmen entwickelt eine Software, mit der Inhalte in Videos integriert oder entfernt werden können. Erst kurz davor hatte Facebook mit Source3 ein Content-Rechte-Startup und mit Ozlo ein KI-Startup erworben.

Haben wir es hier vielleicht schon bald mit einem handfesten Personalbeschaffungs-Trend in der IT zu tun? Big Player aus aller Welt werben nicht mehr nur einzelne Experten ab, sondern kaufen gleich die ganze Firma ein? Für den einzelnen IT-Experten bedeutet das vor allem eins: Für ihn ist die Welt extrem volatil. Er weiß nie, wie lange er seine Dienstleistungen für einen bestimmten Arbeitgeber erbringen wird.

Was müssen Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bieten?

Nicht nur, weil Unternehmen noch nie so schnell von anderen einverleibt wurden, sondern auch, weil die Direktansprache von IT-Talenten Hochkonjunktur hat. IT’ler können sich vor Anfragen von Arbeitgebern praktisch nicht mehr retten. Sie können quasi Tag für Tag aufs Neue wählen, ob sie bei der aktuellen Organisation bleiben oder zur nächsten weiterziehen.

Daher ist es für Arbeitgeber inzwischen nicht nur zu einem zentralen Thema geworden, IT-Mitarbeiter zu finden, sondern diese auch möglichst lange zu binden. Wie kann beides gelingen? Hier lohnt sich erneut der Blick ins Silicon Valley. Der Hype um die Arbeitsbedingungen bei Internetgigant Google ist legendär: kostenloses Essen für Mitarbeiter auf Sterneniveau, ein Bürogebäude voll quietschbunter Ruhekissen und Abenteuerrutschen, Swimmingpools und einer technischen Ausstattung, die ihresgleichen sucht.

Perfekte Bedingungen für Arbeitnehmer

Hinzu kommen Arbeitsumgebungen, die jedem Arbeitnehmertyp gerecht werden: Ruheräume für konzentriertes Arbeiten, gemütliche Meetingzonen unter verschiedensten Mottos, Ruhebereiche und, und, und. Kurzum: Den Arbeitnehmern soll es an nichts mangeln. Auch nicht, was Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten, wertschätzende Führung und noch vieles mehr betrifft. Das stärkt die Bindung bestehender Mitarbeiter und zieht neue an.

Um sich in diesem Bereich immer weiter zu steigern, stellte Google als erstes Unternehmen überhaupt einen Feel-Good-Manager ein. Natürlich verfügen kleinere Firmen in Deutschland nicht über das gleiche Budget wie solche Konzerngiganten. Nichtsdestotrotz können sie von dem Vorgehen einiges lernen. Denn Google tut vor allem eines: Hinhören.

Genau das ist nämlich die Hauptaufgabe des hauseigenen Feel-Good-Managers. Er eruiert, welche Voraussetzungen sich die Mitarbeiter wünschen und brauchen, um optimale Arbeitsergebnisse zu produzieren und leitet daraus im großen Stil Maßnahmen und Projekte ab.

Das Google-Klima im kleinen Startup

Eine Vorgehensweise, die immer mehr Nachahmer findet und auch in kleinerem Stil praktikabel ist. Eine bessere Wohlfühlatmosphäre lässt sich zum Beispiel auch in einem Start-Up mit ein paar wenigen gemütlichen Accessoires und einer schönen Farbe an den Wänden herbeiführen. Ebenso lassen sich Home-Office oder flexible Arbeitszeiten auch mit schmalerem Geldbeutel umsetzen.

Laut der Studie Recruiting Trends der Universität Bamberg sind das die Faktoren, die Mitarbeitern heute besonders am Herzen liegen. Wichtig dabei ist nur: Betriebe sollten ihre Mitarbeiter und Talente so konkret wie möglich fragen, worauf es ihnen ankommt. Das gilt auch für die Prozesse der Personalbeschaffung, in der Bewerber nachweislich schnelle und unkomplizierte Verfahren sowie eine konkrete Ansprache schätzen.

Berücksichtigen Unternehmen das nicht, agieren sie im Zweifel an den Bedürfnissen der High Potentials vorbei und implementieren die falschen Maßnahmen. Der Geheimcode für ein gelingendes Personalmanagement heißt also nicht: „So teuer wie möglich“, sondern „so passend wie möglich“. Dann fühlen sich bestehende und künftige Mitarbeiter wertgeschätzt und ernst genommen, sind motiviert und bringen sich voll ein. Für Arbeitgeber ist dieser Effekt unbezahlbar.

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