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Megatrends in der IT: Ist Ihr Personal fit für die digitale Zukunft?

Megatrends in der IT 12. Februar 2018 0


Big Data Analytics, Cloud Computing, Datenschutz, IT-Security – die Megatrends in der IT 2018 scheinen auf den ersten Blick ein buntes Sammelsurium zu sein. Doch das stimmt so nicht. Denn zum einen sind alle Entwicklungen eng miteinander verknüpft. Und zum anderen betreffen sie nicht nur die IT-Branche, sondern ALLE Sektoren. Denn kein Bereich kommt mehr ohne unterstützende IT aus. Doch nur die wenigsten Unternehmen machen sich wirklich bewusst, was all diese Trends für den eigenen Betrieb bedeuten und wie sie personell in diesem Netz aus Daten aufgestellt sein müssen.

Megatrends in der IT: Alles hängt zusammen

Ohne 5G keine Cloud, ohne IT-Security keine sicheren Anwendungen, ohne höhere Programmiersprachen keine Produkte. In Zeiten der Digitalisierung hängen alle Revolutionen und Evolutionen der IT irgendwie zusammen. Und noch mehr: Sie betreffen alle Branchen.

Dabei unterläuft vielen Unternehmen allerdings der Denkfehler, dass der allgrößte Teil dieser Megatrends sie nichts angehe. Damit liegen sie aber grundfalsch. Anhand ein paar ausgewählter IT-Trendthemen lässt sich das auch leicht veranschaulichen.

Auf Platz eins der Megatrends in der IT liegt zum Beispiel das Thema IT-Security. Mit der zunehmenden Vernetzung von IT und Produktion oder Dienstleistungen wachsen die Herausforderungen in puncto IT-Sicherheit in allen Branchen. Ansonsten können Würmer, Trojaner oder andere unschöne Programme in die Unternehmensumgebung gelangen und erhebliche Schäden anrichten.

Cloud-Computing ist im Kommen

Platz zwei der Megatrends in der IT: Cloud-Computing. Auch die Bereitstellung von IT-Infrastrukturen über ein Rechnernetz, ohne dass diese auf dem lokalen Rechner installiert sein müssen, verbreitet sich über alle Sektoren und Branchen hinweg rasant. Besonders hilfreich ist die Technologie für Unternehmen, die auf mehrere Standorte verteilt sind.

Der Vorteil: Daten oder auch ganze Programme stehen jedem Zugriffsberechtigten in Echtzeit an jedem Ort zur Verfügung. Inhalte können sofort bearbeitet und einheitlich abgelegt werden. Das vermeidet Fehler in der Ablage, da eine doppelte Datenvorhaltung komplett entfällt.

IT-Megatrend: Big Data

Fühlen sich Unternehmen bei diesen beiden Megatrends branchenübergreifend noch stark angesprochen, sieht das bei dem nächsten Thema schon anders aus: Big Data. Die strukturierte Analyse großer Datenberge aus dem WWW und/oder den Informationen der eigenen Datenbank scheint dem Vernehmen nach doch eher etwas für Betriebe in hochspezialisierten Bereichen zu sein. Von wegen! Flapsig ausgedrückt ist Big Data für alle Branchen da.

In den Entwicklungsabteilungen der Unternehmen kann Big Data etwa bei der Erfassung und Auswertung von Kundenbewertungen behilflich sein. Auch die Finanzwelt profitiert von Big Data. Besonders in der Simulation von Vorhersagemodellen zur Erleichterung des Entscheidungsprozesses oder im Bereich Risikokalkulation sind die Anwendungen beliebt.

Oder nehmen wir HR. Hier kann Big Data helfen, vielfältige Fragen im Personalmanagement zu beantworten. Diese etwa:

  • Wie viele Mitarbeiter brauchen wir in 5 Jahren für welche Rollen und mit welchem Skillset?
  • Wie strukturieren wir unseren Fachbereich am sinnvollsten?
  • Was bewegt Kandidaten, sich auf diese Stelle und bei meinem Unternehmen zu bewerben?
  • Welcher Bewerber ist am besten geeignet für diese Stelle und hat die höchste Wahrscheinlichkeit, gute Leistungen zu erbringen, lange im Unternehmen zu bleiben und Karriere zu machen und ein niedriges Risiko, disziplinarisch auffällig zu werden?

Gute IT-Infrastrukturen sind wettbewerbsentscheidend

Diese Szenarien zeigen: Die Art und Weise, wie Unternehmen aller Fachbereiche mit den Megatrends in der IT umgehen sollten, hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Die Frage lautet nicht mehr, ob sie IT einsetzen sollen, sondern eher: Wie IT nutzen, um den eigenen Betrieb noch effizienter und effektiver zu gestalten? Das ist wettbewerbsentscheidend. Unternehmen, die IT besser für sich zu nutzen wissen als ihre Mitbewerber, können hierdurch Wettbewerbsvorteile generieren.

Soweit die Theorie. Die Praxis ist allerdings eine andere, wie der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) ermittelt hat. Laut einer Umfrage betrachten zwar 86 Prozent der Unternehmen die Digitalisierung als unternehmerische Chance.

Deutsche Unternehmen sind nicht digitalisierungsfit

Allerdings räumt ein Drittel der befragten Firmenschefs und Manager ein, ihr Unternehmen habe „Probleme, die Digitalisierung zu bewältigen“. Der Grund dafür klingt im ersten Moment ein wenig skurril: Deutsche Betriebe sind aktuell zu erfolgreich, um sich mit der Digitalisierung zu beschäftigen. Kunden stehen in vielen Bereichen Schlange und Werke sind voll ausgelastet. Daher wird der Gedanke an nötige Systemwechsel hintenangestellt.

Doch nicht nur, dass es langfristig in vielen Betrieben an der IT-Basisinfrastruktur fehlt. Auch im Bereich der Personalplanung und –entwicklung haben noch längst nicht alle Unternehmen ihre Hausaufgaben gemacht. Denn auf lange Sicht fehlt es an Händen, die die Digitalisierungsstrategie einer Firma entwickeln und umsetzen können.

IT-Fachkräfte: rar, rarer am rarsten

So schlägt eine aktuelle Studie des Basler Forschungsinstitutes Prognos Alarm, dass sich die Zahl der fehlenden Facharbeiter bis 2030 auf bis zu drei Millionen belaufen könnte. Bis zum Jahr 2040 sollen es gar 3,3 Millionen sein. Besonders gesucht: IT-Experten. Droht Deutschland angesichts des IT-Fachkräftemangels der digitale Supergau?

Nicht, wenn es Unternehmen rechtzeitig gelingt, IT-Arbeitnehmer zu erschließen, die ihnen im Moment noch durch fehlende Arbeitgeberangebote verwehrt bleiben. Was ist zum Beispiel mit der großen Zahl an Teilzeitarbeitnehmern in Deutschland? Gäbe es hier nicht Möglichkeiten, ihre Arbeitszeit auszudehnen?

Oder was ist mit den vielen Aufgaben, die im Berufsleben doppelt und dreifach erledigt werden müssen, weil Systeme nicht optimal miteinander vernetzt sind? Wie stehen hier die Chancen, die Effizienz zu steigern und damit wertvolle Ressourcen von Facharbeitnehmern freizuschaufeln?

Digitalisierung hilft bei der Bewältigung des Fachkräftemangels

Und hier schließt sich der Kreis. Denn die richtige Digitalisierungsstrategie kann auch bei Bewältigung der personellen Engpässe, die durch den Fachkräftemangel ausgelöst werden, helfen.

Das können Unternehmen tun:

  • Routineprozesse flächendeckend automatisieren: So bleibt der Ressource Mensch mehr Zeit, sich um essentielle Aufgaben zu kümmern.
  • Arbeitszeiten und –modelle stärker flexibilisieren und individualisieren: Das erschließt erhebliche Arbeitsressourcen, weil Mitarbeiter ihre Arbeitskraft individuell an ihren Lebensbedingungen ausrichten können und sich zum Beispiel auch zu Zeiten in ihre Arbeitsumgebung einloggen können, die ihnen durch sehr strikt geregelte Arbeitszeiten verwehrt bleiben.
  • Das ist aber nur möglich, wenn Arbeiten weiter mobil wird. Dann spricht etwa für den Familienvater nichts dagegen, sich nochmals mit seinen E-Mails oder Projekten zu beschäftigen, nachdem er seinen Nachwuchs ins Bett gebracht hat. Laptop und eine Verbindung zum Unternehmensnetzwerk via VPN machen es längst möglich. Aber nur wenige Unternehmen setzen darauf.

Doch es gibt noch mehr Punkte, in denen Unternehmen umdenken müssen, um das Wissen ihrer IT-Fachkräfte optimal in die Prozessabläufe zu integrieren. Zum Beispiel auch im Bereich der Personalbeschaffung. Doch an dieser Stelle soll nun erstmal Schluss sein. Mit diesen beschäftigt sich der nächste Beitrag unseres Blogs.

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