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Öffnen Sie das Recruitingfenster, bevor die Konkurrenz es tut!

recruitingfenster 3. Januar 2020 0


Viele Unternehmen verlieren durch aufwändiges und langwieriges Recruiting potenzielle Mitarbeiter an den Wettbewerb. Sie identifizieren diese erst viel zu spät, wenn sich das Recruitingfenster wieder geschlossen hat. Gemeint ist die meist eher kurze Zeitspanne, in der sich wechselwillige Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt nach einer neuen Karrierechance umsehen. Wie Sie diesen ein Angebot unterbreiten können, lange bevor die Konkurrenz ein Auge auf sie geworfen hat! 

Von Patrick Eiberger und  Janina Schulze, beide Senior Personalberater bei APRIORI

Handeln, bevor das Recruitingfenster wieder zuklappt

Als Personalberater machen wir immer wieder die Erfahrung, dass sich Bewerbungsprozesse oft über einen Zeitraum von drei Monaten oder mehr hinwegziehen. Das kann dazu führen, dass Kandidaten ihre Bewerbungen wieder zurückziehen, weil sie genervt sind. Oder sie geben der Konkurrenz den Vorzug. Schnelle Recruitingprozesse und eine gezielte Kandidatenansprache entwickeln sich daher zunehmend zu einem Wettbewerbsvorteil in der Gewinnung hochqualifizierter Mitarbeiter.

Die Herausforderung: Spezialisierte Fach- und Führungskräfte sind relativ beständig und binden sich in der Regel für vier bis fünf Jahre an einen Arbeitgeber, bevor sie einen Arbeitsplatzwechsel in Betracht ziehen. Die Verfügbarkeit der Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt ist dann nur von einer sehr kurzen Dauer. Die Spezialisten sind meist nur für ein bis zwei Monate auf dem Arbeitsmarkt zu finden. Angesichts der zahlreichen Angebote, die sich ihnen aktuell bieten, stehen sie schnell wieder in Lohn und Brot. Wenn es schlecht läuft, aber nicht bei Ihnen, sondern bei der Konkurrenz.

Das Recruitingfenster steht also nur für eine sehr kurze Zeit offen, in der ein Spezialist auf dem Kandidatenmarkt verfügbar ist. Wer weiß, wann es aufgeht und wie lange es offensteht, hat dementsprechend erhebliche Wettbewerbsvorteile gegenüber Mitbewerbern und kann schnell handeln.

Was führt zur Öffnung des Recruitingfensters?

Dazu müssen Sie die Faktoren im Auge behalten, die das Recruitingfenster öffnen. Abgesehen von einer turnusmäßigen Wechselbereitschaft können auch weitere externe Einflüsse dazu führen:

  • Technologische Trends und Neuerungen
  • Veränderungen im Arbeitsumfeld
  • Ein wirtschaftlicher oder politischer Wandel
  • Gesetzesänderungen

Diese Faktoren zu beobachten und sie richtig zu deuten, kann helfen, genau im richtigen Moment auf den Kandidaten zuzugehen. Und zwar noch bevor er sich auf eigene Faust nach Jobangeboten umsieht oder sich selbst in Businessnetzwerken wie Xing und LinkedIn als wechselbereit markiert.

Die Rolle des Personalberaters, um das Recruitingfenster zu öffnen

Für Unternehmen ist es allerdings oft schwer, den sehr spezialisierten Kandidatenmarkt zu überblicken, kurzfristige Veränderungen richtig zu deuten und direkt zu reagieren. Personalberater helfen hierbei. Sie kennen den Markt aus dem Effeff und stehen im ständigen Austausch mit Fach- und Führungskräften. Sie erkennen Trends daher oft früher, können schneller reagieren und die richtigen Bewerber ansprechen.

Unternehmen bietet dies einen wertvollen Vorsprung vor dem Wettbewerb und eine enorme Zeitersparnis, die in der heutigen Welt sowohl für Bewerber als auch Unternehmen im Recruitingprozess äußerst kostbar ist.

Keep it simple!

Was außerdem für externe Unterstützung beim Recruiting spricht: Spezialisierte Fachkräfte haben oft keine Motivation, umständliche Bewerbungsverfahren in Kauf zu nehmen und fordern daher schnelle und unkomplizierte Prozesse, die sie nicht zu stark vom beruflichen Alltag ablenken. Personalberater versorgen Bewerber effizient mit wichtigen Informationen und fungieren als effiziente Vermittler zwischen Unternehmen und Kandidaten.

Unser Fazit

In einer schnelllebigen Zeit wie heute ist es wichtig, dass sich Unternehmen an den kandidatengetriebenen Markt anpassen und auf die Bedürfnisse der Bewerber eingehen. Hierfür müssen sie ein Gefühl für die Verfügbarkeit hochqualifizierter Spezialisten entwickeln und dafür das Recruitingfenster konsequent im Blick behalten.

Doch allzu häufig haben HR-Abteilungen für derart dezidierte Marktbeobachtungen keine Zeit, weil die Aufgabendichte gerade im Personalmanagement in den vergangenen Jahren immens zugenommen hat. Hier hilft der Griff zum Telefon.

Der Personalberater am anderen Ende der Leitung liefert Ihnen die gesuchten Kandidaten auf dem Silbertablett. Er macht schließlich den ganzen Tag nichts anderes, als den Markt zu sondieren. So sind Sie handlungsfähig, noch bevor das Recruitingfenster den ersten Spalt breit offensteht.

Sie fragen sich, welche Antworten APRIORI für Ihre Personalfragen findet? Wir beraten Sie jederzeit gerne und freuen uns auf Ihren Anruf.


HR:LAB BY APRIORI

Dieser Artikel stammt aus dem HR:Lab von APRIORI. Wir haben den Anspruch, Sie bei Ihrer Personalarbeit mit Arbeitsmarktnews und Tipps rund um die Personalbeschaffung und das Talent Management zu unterstützen und basteln in unserem HR:Lab permanent an neuen Ideen und Konzepten. Teil des Konzepts ist es auch, Sie mit wissenswerten Blogbeiträgen an unserem internen Wissen teilhaben zu lassen. Unsere Personalberater wirken dazu regelmäßig an unseren Artikeln mit.

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