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Virtual Reality: Die neue Droge für die Leistungssteigerung Ihrer Mitarbeiter?

virtual reality 23. August 2019 0


„Leistungssteigerung: Geht da noch was?“, „Mit diesen Mitteln machen sich Manager fit“, „Hirndoping: Das Gehirn auf Ninja-Niveau boosten“ – das Internet ist voller Headlines und Tipps, zum Thema Leistungssteigerung. Kein Wunder! In der Arbeitswelt ist durch die zunehmende Digitalisierung nicht nur Vieles schneller geworden. Aufgaben haben sich außerdem verdichtet und sind in großen Teilen komplexer geworden. Da kommt jede Fach- und Führungskraft irgendwann einmal an den Punkt, an dem sie sich fragt: Wie kann ich das alles so effektiv wie möglich bewältigen? Unser Tipp: Lassen Sie’s Ihre Mitarbeiter mit Virtual Reality versuchen.

Was ist Virtual Reality?

Aktuell tüfteln Ingenieure und IT’ler an zahlreichen Gadgets und Tools, die bald zur effektiven Leistungssteigerung im Arbeitsumfeld beitragen könnten. Dabei entpuppt sich vor allem eine Technologie als zukunftsweisend: Virtual Reality, kurz VR. In der Arbeitswelt ist sie noch nicht allzu verbreitet. Doch das könnte sich schnell ändern, wenn ihr Potenzial erstmal erkannt ist. Aber was ist Virtual Reality überhaupt genau? VR ist eine durch spezielle Hard- und Software erzeugte künstliche Wirklichkeit. Eine Brille macht die computergenerierten Bilder in 3D erlebbar.

In der Arbeitswelt könnten Virtual Reality-Anwendungen die Leistung der Mitarbeiter unkompliziert steigern. Etwa, indem sie hektische Büroumfelder um leistungshemmende Stressoren reduzieren. Ein Beispiel: Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern keinen festen Schreibtisch mehr an. Stattdessen sucht man sich jeden Tag aufs Neue einen Platz.

Das mag zwar Kosten für überflüssigen Büroraum sparen, allerdings hinterlässt die tägliche Arbeitsplatz-Suche beim einzelnen Mitarbeiter häufig ein Gefühl der Verlorenheit. Er muss sich ständig auf eine neue Umgebung einstellen. Das erzeugt Stress und drosselt laut wissenschaftlicher Untersuchungen nicht nur die Leistungsfähigkeit. Es macht sogar krank.

Abtauchen in virtuelle Arbeitsumgebungen

Eine Lösung für dieses Problem hat möglicherweise der Isländer Diðrik Steinsson gefunden. Sein Unternehmen MureVR realisiert virtuelle Arbeitsumgebungen, die frei gewählt und individuell ausgestattet werden können. So lässt sich Tag für Tag das gleiche Arbeitserlebnis realisieren, auch wenn der Mitarbeiter realiter in einem wechselnden Umfeld sitzt. Steinsson erklärt die Idee dahinter in einem Fachartikel so: “(…) you could actually just sit at your desk and you could get this feeling, this psychological restoration, without having to leave the workstation.”

Virtuelle Arbeitsumgebungen bieten aber noch weitere Potenziale, die positiv auf die Leistungsfähigkeit der einzelnen Mitarbeiter einzahlen. Zum Beispiel könnten sie aufwändige und ermüdende Businesstrips überflüssig machen. Wer schon einmal einen Jetlag hatte, weiß, wie negativ sich dieser auf die Kondition auswirkt. Dank VR können Arbeitnehmer über Kontinente hinweg kontinuierlich an dem gleichen Projekt arbeiten. Sie verbinden sich virtuell miteinander und teilen hochwertig aufbereitete Informationen.

Virtuelle Team-Konferenzen

Nehmen wir zum Beispiel das Meeting eines Projekt-Teams. In der virtuellen Welt können sich die Teilnehmer das Produkt, das sie gemeinsam entwickeln, dreidimensional anzeigen lassen, es drehen und wenden und sogar in seine Einzelteile zerlegen. Sie können Teile ergänzen, erweitern oder das Design umbauen. Auf diese Weise lassen sich ortsunabhängig schnelle und qualifizierte Entscheidungen und Absprachen treffen und das Projekt schreitet effektiv voran.

Virtual Reality (VR) hat außerdem das Potenzial, die berufliche Weiterbildung zu verändern. Dass Lernen mit VR bestens funktioniert, ist der Studie “The Impact of VR on Academic Performance” zu entnehmen. Diese wurde von zwei Techunternehmen an ausgesuchten Hochschulen in China durchgeführt. Eine Lerngruppe wurde für die Untersuchung mit einer VR-App unterrichtet, eine andere traditionell. Hinterher wurden die Lernerfolge gemessen. Die Ergebnisse beeindrucken: Während die traditionelle Lerngruppe ein durchschnittliches Test-Ergebnis von 73 Prozent erzielte, schaffte es die VR-Lerngruppe auf 93 Prozent.

Warum VR die Weiterbildung effektiver macht

Wie sind diese Unterschiede zu erklären? Ganz einfach: Der Lernende taucht mittels VR in eine künstlich geschaffene Welt ein. Durch den Ausschluss seiner Umgebung konzentriert er sich zum einen vollkommen auf die Inhalte. VR spricht zum anderen alle Sinne an und führt damit zu emotionalen und interaktiven Lernerfahrungen. Diese können besser im Gedächtnis verankert werden, als Fakten, die im klassischen Seminar frontal vorgetragen werden.

Im Arbeitsleben ließe sich VR optimal zum Lernen einsetzen, wenn es um die Simulation bestimmter Szenarien geht. So können sich Mediziner etwa auf Notfallsituationen vorbereiten. Der Lernende taucht in ein Katastrophenszenario ein, in dem Menschen verletzt am Boden liegen und andere ziellos herumirren. Innerhalb dieser Simulation trainieren Notärzte, Großeinsätze zu koordinieren.

Das Erlebnis ist dabei so realitätsnah, dass Anwender mit dem gleichen Wissen aus dem Training hervorgehen, wie aus einer echten Übung. Mehr noch. Das Training ist sogar effektiver: Denn es kann öfter wiederholt werden als eine reale Übung und alle möglichen Situationen simulieren.

Die internationale Zusammenarbeit verbessern

Auch Sprachen lassen sich effektiv mit VR erlernen oder vertiefen. So lässt sich in der Virtuellen Realität zum Beispiel ein Gespräch oder eine ganze Konferenz simulieren. Das könnte zum Beispiel so aussehen: Sie sitzen in einer simulierten Fachkonferenz und können sich im 360 Grad-Winkel umschauen und die Teilnehmer sehen.

Vor Ihnen befindet sich Ihre Präsentation. Sie halten sie. Fallen Ihnen beim Sprechen bestimmte Vokabeln nicht ein, können Sie sich diese per Sprachbefehl direkt ins Display einblenden lassen. Auf diese Weise können Sie sich sehr effektiv auf einen Vortrag in einer anderen Sprache vorbereiten. Das wird Ihnen am Stichtag eine Menge Nervosität nehmen.

Virtual Reality Anwendungen programmieren lassen

Unternehmen, die Feuer gefangen haben und ihren Mitarbeitern VR-Anwendungen bieten wollen, sollten sich für den Einsatz im eigenen Haus eine Virtual Reality Anwendung von einem Experten programmieren zu lassen. Denn es gibt noch nicht allzu viele frei verfügbare VR-Programme. Die jeweiligen Spezialisten werden von hochspezialisierten Personalberatungen vermittelt.

Entscheidungsträger sollten bedenken: Je nach Unternehmensgröße und Projekt kann VR erhebliche Kosten sparen und Mitarbeitern helfen, besser miteinander zu arbeiten und sich schneller mit unbekannten Inhalten vertraut zu machen. Das dürfte sich schnell in besseren Ergebnissen niederschlagen. Und? Wann tauchen Ihre Mitarbeiter in die virtuelle Welt ab?

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