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Selbstoptimierung: Finden Sie den idealen Stundenplan für Ihr Gehirn

2. Mai 2017 0


Viele Karriereinteressierte und Führungskräfte möchten sich selbst optimieren, um das Beste aus ihrem Tag herauszuholen. Doch das Thema Selbstoptimierung sollte nicht verbissen angegangen werden. Besser ist es, auf die Vorgaben zu hören, die der eigene Körper macht. Sonst erreicht man das genaue Gegenteil: Körper und Geist brennen aus. Tipps, wie es richtig geht.

Selbstoptimierung: Tipps für den Erfolg

Jeder kennt dieses Phänomen: Man steckt sich ein Ziel und legt Maßnahmen zur Zielerreichung fest. Egal, worum es geht – Abnehmen, eine gesündere Ernährung, mehr Sport oder effizienteres Arbeiten – oft ist nach wenigen Wochen wieder Schluss. Der innere Schweinehund geht als Sieger vom Feld und alle intensiv ausgearbeiteten Routinen sind verloren.

Was ist schief gelaufen? Häufig bringen Selbstoptimierer zu wenig  Geduld und Ausdauer mit und starten zu ambitioniert durch. In der Folge knicken sie schnell wieder ein, weil sie sich selbst überfordert haben. Die eben noch greifbar geglaubte Vision des „besseren Ichs“ rückt damit wieder in weite Ferne.

Die Pros und Contras der Selbstoptimierung

Mit einer kleineren Anzahl von Maßnahmen erreicht man stattdessen oft erheblich mehr. So will es das Pareto-Prinzip, auch bekannt als 80-20-Regel. Diese besagt, dass 80 Prozent der Ergebnisse mit 20 Prozent des Gesamtaufwandes erreicht werden können.

Wer sich im Zuge der Selbstoptimierung also zunächst auf die Punkte konzentriert, die für 80 seiner Zielerreichung zuständig sind, wird schneller Erfolge verzeichnen können, als, wenn er sich auf die falschen Dinge fokussiert.

Vor allen Dingen geht er nicht von Anfang an über die eigenen Grenzen hinaus. Und wer 80 Prozent seiner Ziele mit Leichtigkeit verwirklicht, wird die restlichen 20 Prozent umso motivierter angehen – auch wenn sie komplizierter sind. Die Dosis macht das Gift.

Selbstoptimierung: Auf die richtige Technik kommt’s an

Das fängt schon bei der Auswahl der Methoden an, die zur Selbstoptimierung beitragen sollen. Anregungen dazu gibt es viele. Blogs, Journale und Manager-Magazine sind aktuell voll mit Tipps rund um Lifehacks, die das Leben einfacher machen sollen.

Darunter fallen auch Morgenroutinen, die einen bestmöglichen Start in den Tag versprechen, um die eigenen Ziele besser zu erreichen. Die Kunst ist es jedoch, die Routinen zu finden, die zum eigenen Ich passen.

Vielen Selbstoptimierern unterläuft stattdessen der Fehler, sich Vorgehensweisen aufzuerlegen, die dem eigenen Körper und Geist entgegenstehen. Zum Beispiel stehen sie zu Unzeiten auf, weil sie gelesen haben, dass es ein paar erfolgreiche Manager in den USA ebenso handhaben. Oder sie geiseln sich mit einem Trainingsprogramm, das ihnen keinen Spaß macht und schwimmen damit gegen den natürlichen Strom ihres eigenen Biorhythmus.

Selbstoptimierung bis zur Erschöpfung ist nicht das Ziel

Schlecht! Denn, sich selbst Ziele zu setzen und diese zu erreichen, hat nichts mit Selbstgeiselung zu tun, sondern mit dem Spaß an dem, was man tut. Also raus aus dem selbst aufgezwungenen Korsett.

Stattdessen gilt es im ersten Schritt, die eigenen Vorlieben und den eigenen natürlichen Rhythmen zu hinterfragen: Schlafphasen, Wachphase, Produktivphasen. An diesen Zeitfenstern sollte man seine neuen Routinen ausrichten. Auch sollte man hinterfragen: Welche Angewohnheit steht meiner Zielerreichung im Weg? Diese bitte umgehend abstellen!

Äußerst motivierend ist es auch, seine ersten positiven Erfolge zu messen, zum Beispiel, indem man sie sich aufschreibt und so unmittelbar vor Augen führt. Journaling heißt das in der Expertensprache. Die Frage ist nun eigentlich nur noch, mit welchen Maßnahmen Manager und Karriereinteressierte ihren Businesstag optimieren können. Ihnen wird es vor allem um eine Effizienz- und Produktivitätssteigerung gehen.

Selbstoptimierung für Manager

Beides kann schon mit banalen Mitteln gelingen. Womit beginnen Sie zum Beispiel Ihre tägliche Businessroutine? Sie checken E-Mails, richtig? Schade, denn damit vergeuden Sie Zeit, in der sie eigentlich hochproduktiv sein könnten.

Die ersten drei Stunden des Arbeits-Tages sind nämlich die, in denen der Biorhythmus hochgefahren und der Körper am wachsten ist. Das ist die beste Phase für kreative Aufgaben.

Nach dem morgendlichen Hoch fährt der Organismus wieder herunter. Meist um die Mittagszeit herum. Viele Menschen stecken daher zwischen zwei und drei Uhr in einem Leistungstief. Sie sind nicht fokussiert, geschweige denn innovativ oder kreativ.

Das ist nicht weiter schlimm, so lange man dem Rechnung trägt. Große Entscheidungen wird man in dieser Zeit nicht fällen können, aber ein Meeting, in dem Routineabläufe besprochen werden, ist allemal drin.

Anleitung zur Selbstoptimierung

Alternativ gibt es auch Mittel und Wege, den Körper wieder zu energetisieren. Wer zum Beispiel gezielt körperliche Bewegung in den Arbeitstag integriert, kurbelt seinen Kreislauf an. Das Gehirn wird mit neuem Sauerstoff versorgt und wieder aufnahmefähiger. Schon ein kurzer Spaziergang nach dem Mittagessen kann Wunder wirken. Auch, bewusst die Treppen statt den Fahrstuhl zu nehmen.

Oder wie wäre es mit einem Meeting im Gehen an der frischen Luft? Wichtig dabei ist: Die jeweilige Betätigung sollte Spaß machen, dann setzt sie Endorphine frei, die glücklich machen. Alles andere ist eine Quälerei und sorgt für Frust.

Vorsicht vor Digitalstress

Eine der größten Gefahren, die eigene Produktivität kaputt zu machen, liegt jedoch außerhalb der Arbeit. Sie lauert im Smartphone, in dem mittlerweile nicht mehr nur für Manager Arbeit und Freizeit verschmelzen.

Die smarten Gadgets werden rund um die Uhr zu den verschiedensten Zwecken eingesetzt. Bei der Arbeit beantwortet man darüber E-Mails, zuhause streamt man Videos und Musik oder liest Bücher.

Jeder Griff zum Handy im Privaten verleitet allerdings dazu, doch nochmal eben kurz E-Mails zu checken. Schwupp – schon hat man sich selbst wieder ins berufliche Paralleluniversum katapultiert. Doch Studien belegen, dass das geradezu schädlich ist.

Bewusste Auszeiten einbauen

Wer gut sein will, in dem was er tut, braucht nämlich auch bewusste Auszeiten. Dieses Prinzip kennt man aus dem Sport. Nach einer Trainingseinheit sollte man eine Pause einlegen, weil die Muskeln Zeit brauchen, um sich zu regenerieren. Wer das nicht beachtet, wird seinen Muskeln nur sehr, sehr langsam beim Wachsen zusehen können.

Das völlige „Ausloggen“ aus dem Beruf am Abend, an Wochenenden oder im Urlaub kann zum Beispiel durch ein „Aufgaben-Splitting“ von Smartphone und Tablet erreicht werden.

Während das Smartphone ausschließlich den Business-Funktionen vorbehalten ist, befinden sich auf dem Tablet sämtliche Privatanwendungen. Business-E-Mails werden darüber nicht abgerufen. So kann das Smartphone am Abend in die Schublade wandern, ohne dass der Anwender auf seine digitalen Programme verzichten muss. Die Bürowelt bleibt auf diese Weise außen vor. Na, dann: Gute Erholung!

 

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